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| 1769 |

Bis 1800 erschienen über 100 Texte über Kempelen und seinen Automaten/Androiden den "Türken".
Baron Wolfgang von Kempelen (1734-1804) präsentierte den Schach spielenden Türken 1769 der Kaiserin Maria Theresia, die sich u.a. für die Magnetismus-Experimente des Franzosen Pelletier interessierte. Der Schachautomat übertraf diese Experimente und auch die Androiden des Zeitgenossen Jaquet-Droz bei weitem. Eine Puppe hatte das schwerste aller Spiele, das Schach, erlernt.
Die lebensgroße Puppe in türkischer Tracht saß an der Rückwand eines eleganten Holzkastens. Die Vorderseite, auf dem ein Schachbrett mit Holzfiguren stand, wies drei Türen auf, darunter eine Schublade. Vor der Vorstellung öffnete Kempelen den Holzkasten. Das Publikum erblickte ein Gewirr aus Walzen, Hebeln und Zahnrädern. Später zog Kempelen den "Türken" aus dem Verkehr. Freiherr Friedrich zu Racknitz hat den Türken in zwei Modellen nachgebaut. Er entdeckte, wie ein im Kasten verborgener Spieler das Schachspiel manipulieren könnte.