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Die Ursprünge der Golem-Sage reichen ins 12. Jahrhundert. Rabbi Löw, oberster Richter von Prag, bedrückte die von christlichen Priestern vorgebrachte Verleumdung des Blutgebrauchs. In einem Traum bekam er aufgetragen: "Mache ein Menschenbild aus Ton, und Du wirst der Böswilligen Absicht zerstören." So machte er sich mit Schüler und Diener zu einem Fluss auf. Dort kneteten die drei aus Lehm eine Figur, die durch Rituale belebt wurde. Der Golem hielt jeden auf, der eine Last auf dem Rücken trug. War darunter ein totes Kind, das vor eine Synagoge gelegt werden sollte, übergab er den Übeltäter der Obrigkeit. Nachdem es wieder ruhig in Prag war, gab Rabbi Löw den Golem den Elementen zurück, durch die umgekehrte Ausführung der Erweckungs-Rituale.